Einblicke //

Autonom?

Rund um die Mobilität der Zukunft hat sich auch dieses Jahr wieder alles beim auto motor und sport-Kongress gedreht. Und wir VISUELLer waren mittendrin. Neben der Raum­gestaltung, Projektion und Orga­nisation, die uns auf Trab hielten, waren wir auch brennend daran interessiert, wie die Zukunft für den End­verbraucher aussehen könnte.

Nachdem man aus den Medien mit Schlagworten wie „autonomes Fahren“, „Diesel­skandal“ oder „Fahr­verbote“ ja schon recht vertraut ist, sich aber vielleicht noch keine rechte Meinung gebildet hat, war es extrem spannend die Perspektiven von Fach­experten zu hören. Diese waren im Übrigen sehr prägnant und reißerischer, als man es erwarten würde.

„Turnschuhe anziehen und ins Silicon Valley fliegen wird uns nicht digitalisieren“, mahnte Anette Bronder von T-Systems. Lacher kassierte Prof. Günther Schuh von der e.GO Mobile AG zum Thema Diesel: „Das Diesel­verbot in England wird 2030 die Pferde­zucht ankurbeln.“ Die ausge­fallenste Perspektive bot der weltweit erste anerkannte Cyborg Neil Harbisson: „I didn’t want to use technology, I wanted to be technology.“

Für jede Menge interessante Vorträge und Diskussionen war also gesorgt. Und für uns VISUELLer war es schön, diese spannende Auseinander­setzung mit zukunfts­relevanten Themen zu gestalten und durch eine lebhafte und ansprechende Raum­gestaltung zu inszenieren. Von einer Twitter-Wall über leuchtend blaue, schräge Bühnen­banner bis hin zu kurvigen Designer­möbeln auf der Bühne – alles war dynamisch und drückte Bewegung aus. Bewegung in die Zukunft.

Auch die Kaffeepausen wurden nicht langweilig. Im Foyer gab es den angehenden Tesla-Konkurrenten „Mission E“ von Porsche und den autonom fahrenden Passagie­rbus „e.GO People Mover“ zu bestaunen. Erkennbar waren alle Exponate an den auffällig blauen Teppich­inseln. Am Ende des Tages saßen dann auch die VISUELLer im Fahr­simulator der Hochschule Fresenius und belegten einen respektablen 23. Platz auf der Rang­liste des Tages.