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VISUELL Szenografie: Sonderausstellung: Anti Anti 2.0: Titelgrafik „Verschwörungserzählungen / Conspiracy Narratives“ auf schwarzem Hintergrund; diagonale Typografie als visuelle Intervention, die bestehende Narrative hinterfragt.
VISUELL Szenografie: Sonderausstellung: Anti Anti 2.0: Vertikale Installation mit leuchtend orangefarbenen Bändern und Gewichten (Kettlebells); daran befestigte Informationstafeln markieren eine Station innerhalb der Dauerausstellung und setzen visuelle Impulse im Raum.
VISUELL Szenografie: Sonderausstellung: Anti Anti 2.0: Vertikale Installation mit leuchtend orangefarbenen Bändern; daran befestigte, schwarze und weiße Informationstafeln enthalten Typografie
Projekt

Szenografie, Intervention, Kommunikationsdesign 

Auftraggebende

Haus der Geschichte Baden-Württemberg

Ort

wechselnde Einsatzorte

Jahr

2025

Leistung

Kommunikationsdesign, Realisierung, Entwicklung, Ausstellungs­konzept, Produktion, Entwurf und Konstruktion eines Möbels, Gestaltung eines einheitlichen Erscheinungs­bilds für die gesamte Ausstellung, Grafik für die Ausstellungs­inhalte, Umsetzung, Projektmanagement

VISUELL Szenografie: Sonderausstellung: Anti Anti 2.0: Mehrere Interventionselemente mit schwarzen Tafeln und weißen Texten; Bänder erzeugen eine räumliche Struktur und lenken die Wahrnehmung neu.
VISUELL Szenografie: Sonderausstellung: Anti Anti 2.0: Detailansicht eines orangefarbenen Bandes mit schwarzer Schnalle
VISUELL Szenografie: Sonderausstellung: Anti Anti 2.0: Vertikale Installation mit leuchtend orangefarbenen Bändern; daran befestigte, schwarze und weiße Informationstafeln enthalten Typografie

VISUELL entwickelt mit Anti Anti 2.0 im Haus der Geschichte Baden-Württemberg ein Ausstellungs­format gegen Antisemitismus. Das Projekt hinterfragt bestehende Narrative und übersetzt diese Auseinander­setzung in eine Gestaltung, die gewohnte Darstellungs­weisen aufbricht und neue Perspektiven im direkten Dialog eröffnet. Elf Stationen, die wir gemeinsam mit jüdischen und muslimischen Beteiligten erarbeiten, sind in die Dauerausstellung integriert und erzeugen inhaltliche Reibung. Inhalte erscheinen unmittelbar am Objekt als Kommentare oder Fragen und lenken die Wahrnehmung bewusst neu. 
Unsere Gestaltung löst sich von klassischen musealen Darstellungs­formen. Leuchtend orangefarbene Bänder und Gewichte setzen als prägnantes Leitsystem visuelle Impulse. Sie durchziehen den Raum, markieren die Interventionen und tragen die Inhalte Weiß auf Schwarz oder Schwarz auf Weiß. Durch diesen bewussten Eingriff in den Fluss der bestehenden Ausstellung und die Unterbrechung gewohnter Wege erzeugen wir Irritationen, lösen die Besuchenden aus vertrauten Rezeptions­mustern heraus. Dadurch richten sie ihre Aufmerksamkeit neu aus. Die Bänder mit den Informations­tafeln, die sich leicht in der Raumluft bewegen, zeigen die Sensibilität und Aktualität des Themas. Die Kettlebells übersetzen die inhaltliche Schwere der Thematik, die aktuelle Fragen zu Antisemitismus, jüdischem Leben und gesellschaftlicher Verantwortung aufwirft, in eine physische Dimension. Sie verweisen auf Fair Play als gesellschaftlichen Wert. 
Analoge und digitale Medien­stationen, Hörstationen und haptische Module erweitern die Intervention um interaktive Touchpoints. Mitnehmbare Inhalte wie Postkarten und Sticker zum Sammeln regen zur Auseinander­setzung an und setzen nachhaltige Impulse. Ein Verschwörungsgenerator, persönliche Videoformate und partizipative Angebote machen Mechanismen sichtbar und eröffnen neue Perspektiven.

VISUELL Szenografie: Sonderausstellung: Anti Anti 2.0: Detailansicht mehrerer orangefarbener Bänder mit Gewichten gespannt;
VISUELL Szenografie: Sonderausstellung: Anti Anti 2.0: Detail eines Kettleballs und eines BodenstickersVISUELL Szenografie: Sonderausstellung: Anti Anti 2.0: Einzelne Station mit Kettlebell und Band; die physische Gewichtung übersetzt gesellschaftliche Verantwortung in eine greifbare Dimension.VISUELL Szenografie: Sonderausstellung: Anti Anti 2.0: Nahaufnahme eines Textträgers mit orangefarbenem Band im Hintergrund; VISUELL Szenografie: Sonderausstellung: Anti Anti 2.0: Analoge Medienstation mit integrierten Modulen; interaktive Elemente erweitern die Ausstellung um haptische Touchpoints.VISUELL Szenografie: Sonderausstellung: Anti Anti 2.0: Detailaufnahme Hörstation und Typografie; audiovisuelle Angebote machen Mechanismen von Verschwörungserzählungen erfahrbar.VISUELL Szenografie: Sonderausstellung: Anti Anti 2.0: Analoge Medienstation „Verschwörungsgenerator“ mit integrierten Modulen; interaktive Elemente erweitern die Ausstellung um haptische Touchpoints.VISUELL Szenografie: Sonderausstellung: Anti Anti 2.0: Nahaufnahme eines Textträgers mit orangefarbenem Band im Hintergrund; Kommentare erscheinen unmittelbar am Objekt.VISUELL Szenografie: Sonderausstellung: Anti Anti 2.0: Detail eines Mitnahmeangebots wie Sticker oder Postkarten; partizipative Inhalte regen zur nachhaltigen Auseinandersetzung an.VISUELL Szenografie: Sonderausstellung: Anti Anti 2.0: Digitale Medienstation mit Videoformat; persönliche Perspektiven eröffnen neue Sichtweisen im Dialog.VISUELL Szenografie: Sonderausstellung: Anti Anti 2.0: Typografisches Detail „Kommentar“ auf schwarzem Träger; Inhalte greifen direkt in die Wahrnehmung ein.VISUELL Szenografie: Sonderausstellung: Anti Anti 2.0: Hörstation mit Telefonhörer; audiovisuelle Angebote machen Mechanismen von Verschwörungserzählungen erfahrbar.VISUELL Szenografie: Sonderausstellung: Anti Anti 2.0: Bodenbeschriftung zum Thema Beratung bei Antisemitismus; Informationsangebote verknüpfen Ausstellung mit gesellschaftlicher Praxis.VISUELL Szenografie: Sonderausstellung: Anti Anti 2.0: Einzelnes Interventionselement mit hängendem Band und Textmodul; Teil der elf Stationen, die neue Perspektiven innerhalb der Dauerausstellung eröffnen.